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Philosophie

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Was ist Philosophie?
So war die Frage an einen Grundkurs 12 / 13 im Schuljahr 2008 / 2009 (damals gab es noch die 13. Klasse).

Und hier nun einige Antworten der Kursteilnehmer:

    »...eine klare Bereicherung des Allgemeinwissens« (Laura, 4. Semester)
    »...sich mit dem Sinn und Wert des Lebens auseinandersetzen (Jonas, 4. Semester)
    »...das Experimentieren mit Gedanken« (Stefan, 4. Semester)
    »...eine gute Abwechslung« (Vanessa, 4. Semester)
    »...ein Blick über die eigenen Mauern« (Siddhy, 4. Semester)
    »...unbekannte Sphären zu ergründen und die eigene Existenz neu zu begründen« (Tarek, 2. Semester)
    »...der halsbrecherische Umgang mit Sprache« (Lisanne, 2. Semester)
    »...das Entwickeln einer eigenen Interpretation der Welt« (Sören, 2. Semester)
    »...philosophischer Humor« (Alwin, 2. Semester)

Philo - Sophia bedeutet soviel wie: Liebe zur Weisheit. Der Weise hat einen großen Erfahrungsschatz, der ihm hilft, die immer wieder neu entstehenden Fragen des Lebens zu beantworten. Dazu reicht kein bloßes Wissen, sondern vielmehr ist dazu auch Nachdenken notwendig, um der Aufforderung des Sokrates nachzukommen: "Erkenne Dich selbst!" Philosophieren heißt aber nicht nur fragen, sondern auch Antworten suchen und geben - im Gespräch oder bei den Gedanken, die uns frühere Philosophen aufgeschrieben haben. Dazu ist mitunter Geduld notwendig, denn eine Antwort ist nie endgültig, sondern bedarf immer erneuter Durchdringung und gemeinsamer überprüfung.

Die wichtigsten Gebiete, auf denen die Philosophie nach Antworten sucht, hat der Philosoph Immanuel Kant in vier Fragen zusammengefasst:

    Was kann ich wissen?
    Was soll ich tun?
    Was darf ich hoffen?
    Was ist der Mensch?

Konkret heißt das, wir fragen:

    Kann ich wollen, was ich will? (Ethik, 1. Semester)
    Angst und Hoffnung (Ethik und Sein und Werden, 1. und 4. Semester)
    Ist der Mensch von Natur aus gut oder böse? (politische Philosophie, 2. Semester)
    Staat oder Anarchie? Und: Welcher Staat ist der beste? (Politische Philosophie, 2. Semester)
    Wieso leben laut Happy Planet Index die glücklichsten Menschen der Welt in Vanuta (verarmter Inselstaat im Südpazifik)? (Ethik, 1. Semester) (...und warum liegt Deutschland auf Platz 81?)
    Gibt es einen Fortschritt in der Geschichte? (Geschichtsphilosophie, 2. Semester)
    Muss man immer die Wahrheit sagen? (Erkenntnistheorie und Ethik, 3. Semester)
    Ist Gott tot? (Nietzsche) (Sein und Werden, 4. Semester)
    Das Sein und das Nichts: Was existiert wirklich? (Erkenntnistheorie, 3. Semester)
    Technik und Gesellschaft (Erkenntnistheorie, 3. Semester)
    Was ist gerecht? (politische Philosophie und Ethik, 1. und 2. Semester)
    Braucht die UNO mehr Macht?
    Was ist Terrorismus?
    Illusion und Wirklichkeit im Film und im Internet (Erkenntnistheorie, 3. Semester)
    Evolutionstheorie oder Bibel? (Sein und Werden, 4. Semester)
    Ist Liebe mehr als eine »ganz normale Unwahrscheinlichkeit«? (Luhmann) (Anthropologie, 1. Semester)
    ...und....und...und...

Dazu drei große Philosophen, verewigt an der Wand einer griechischen Taverne:

To be is to do.
(Sokrates)

To do is to be.
(Sartre)

Do be do be do...
(Frank Sinatra)

Ziele des Philosophie-Unterrichts

Kant äußerte einmal, man könne nicht Philosophie lernen, sondern nur das Philosophieren. Konkret: Wir selbst philosophieren ? mit und gegen die Profiphilosophen von der Antike bis heute. Bloße Meinungen sind tabu, die Begründung ist alles. ähnlich wie in der Mathematik sind diese sehr abstrakt und allgemeingültig. Dabei werden verschiedene Fähigkeiten trainiert, die einem nicht nur im Philosophie - Unterricht zugute kommen:

    rationales Argumentieren
    Fragen und Probleme denkend erschließen
    Analysieren von philosophischen Texten, Filmen, Bildern...
    selbstständiges Urteilen
    selbstständige Wertorientierung

Philosophie als Abiturfach

Das Fach Philosophie könnt ihr auch als Abiturfach wählen. Folgende Möglichkeiten bestehen: Philosophie als 3. Prüfungsfach (Klausur), als 4. Prüfungsfach (mdl. Prüfung) und als Fach der 5. Prüfungskomponente (Präsentationsprüfung).

Wir werden ein philosophisches Werk lesen, an einem Essaywettbewerb teilnehmen und ein philosophisches Projekt durchführen. Dabei kann es sich z.B. um eine Exkursion, um eine Ausstellung, eine Diskussionsveranstaltung, um das Drehen eines philosophischen Films handeln.

 


 

Das Fach Ethik am Paulsen-Gymnasium

Habe Mut

Im Mittelpunkt der Ethik steht das Verhältnis des Menschen zu sich selbst, zur Mitwelt und zur Umwelt und damit die Frage:

 Was ist ein gutes Leben und wie kann man es führen?“

 

Eine schwierige und interessante Frage, für die wir in der

7. Klasse in einer Unterrichtsstunde pro Woche, in der

8. Klasse in zwei Unterrichtstunden pro Woche, in der

9. Klasse in einer Unterrichtsstunde pro Woche und in der

10. Klasse in zwei Unterrichtsstunden pro Woche

versuchen, Antworten zu finden.

 

Schwerpunkte für die Klassen 7-10

1. Wer bin ich? – Identität und Rolle  (7. Klasse)

2. Wie frei bin ich? – Freiheit und Verantwortung (10. Klasse + Einführung in die Philosophie)

3. Was ist gerecht? – Recht und Gerechtigkeit (9. Klasse)

4. Was ist der Mensch? – Mensch und Gemeinschaft (7.-10. Klasse)

5. Was soll ich tun? – Handeln und Moral (8.Klasse)

6. Worauf kann ich vertrauen? – Wissen und Glauben ( 7.-10. Klasse)

 

Unsere Schülerinnen und Schüler lernen also

 Probleme des persönlichen Lebens und des menschlichen Zusammenlebens kriteriengeleitet zu reflektieren, damit sie sich in ihrem Leben orientieren und selbstbestimmt und verantwortungsvoll handeln können.

  • Somit trägt der Ethikunterricht dazu bei, dass die Schülerinnen und Schüler sich in Konflikt­situationen mit den Beteiligten über den Sinn und moralischen Wert von Verhaltensweisen und unterschiedlichen Normen verständigen, also Menschen in ihrer Diversität akzeptieren und deren Würde anerkennen.
  • Die im Ethikunterricht behandelten Probleme gehen von dem Vorwissen und der Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler aus, d.h. von biographischen Erlebnissen, Vorurteilen, Meinungen, religiösen Überzeugungen, kulturellen und sozialen Prägungen etc.
  • Das Mittel, ethische Positionen in Richtung auf Wahrheit, Plausibilität und Richtigkeit zu prüfen, ist eine an den Menschenrechten orientierte Vernunft.
  • Dazu gehört auch die Reflexion und Kenntnis philosophischer, kultureller, religiöser und weltan­schaulicher Zusammenhänge.

Da die Ethik seit über zweitausendfünfhundert Jahren eine philosophische Disziplin ist, stellt die Philosophie den fachlichen Referenzrahmen dar.

 

 

 


Philosophie-Kurs am 25.11.2015 im Kino: "Dark Lullabies"

Mit dem Philosophiekurs Q1 von Herrn Gröschel haben wir am Mittwoch, den 25.11.2015 eine Exkursion in das 'Arsenal-Kino' gemacht und wir haben den Film "Dark Lullabies" gesehen. Der Film handelt von der zweiten Generation nach dem zweiten Weltkrieg. Die Hauptfigur ist eine Frau, deren Eltern beide in Konzentrationslagern untergebracht waren. Sie wurden später wieder vereinigt, bekamen eben diese Tochter und emigrierten in die USA. Unsere Hauptfigur hatte nicht viel von jener Schreckenszeit gewusst, bis sie ein Manuskript mit den Erfahrungen ihres Vaters zu lesen bekam. Dieses weckte in ihr den Wunsch, mehr über die furchtbaren Erlebnisse ihrer Eltern zu erfahren. Sie begibt sich auf eine Reise, erst nach Israel, dann nach Deutschland und führt Gespräche und Interviews mit anderen Kindern von Überlebenden. Sie unterhielt sich sowohl mit anderen Kindern von ehemaligen Gefangenen, als auch mit Kindern von Tätern und Menscen der Neonaziszene. Sie stellt sich und den anderen die Frage, wie die zweite Generation mit der Geschichte ihrer Eltern umgeht, wie es sein konnte, dass diese Menschen gleichzeitig liebevolle Väter, Menschen, sein konnten und zur gleichen Zeit sobald sie zur Arbeit gingen so vieler Menschen Tod verursachten.
Der Film verbindet Originalbilder aus den Konzentrationslagern mit Interviews, die die Regisseurin führt. Es gab viele eindrucksvolle Szenen, die dem Zuschauer den Schrecken näher bringen, ihn jedoch soweit in der Distanz lassen, wie es die zweite Generation nun eben war.
Die Antworten, die sie auf ihre Fragen erhält sind alle ziemlich verschieden, doch ist ihnen allen etwas gemeinsam: Keiner versteht wirklich, wie es damals passieren konnte. Eine der Ausreden, auf die sie bei ihren Befragungen mehrmals stößt, ist, dass man sich so sehr aus der Verantwortung zog, dass man nur den Befehlen folgte und den Menschen beigebracht wurde, dass jene Befehle über aller Moral standen. Man gab die Verantwortung an den nächst-höheren Vorgesetzten ab und schaltete sein Bewusstsein dafür ab, dass die Menschen in den KZs genau so Menschen waren, wie ihre Familien zuhause.
Nach dem Sehen des Films haben wir als Philosophie-Kurs mit der Filmwissenschaftlerin Frau Schlüter über den Film und unsere Gedanken zu Schuld, Verantwortung und dem "Bösen" diskutiert. Auch wir kamen zu dem Schluss, dass man sich als Mensch in der heutigen Zeit gar nicht vorstellen kann, wie so etwas damals hatte passieren können. Auch wir kamen zu dem Schluss, dass es das "rein Böse" eben wohl doch durch das Abschieben der Verantwortung für eine böse Tat besteht und das Leugnen der Menschlichkeit der Opfer die Hemmschwelle, Böses zu tun, geringer wird.
Man kann wohl für den ganzen Kurs sprechen wenn man sagt, dass der Film sehr bewegend war und uns eine neue Sicht auf die Geschichte eröffnet hat.

Marcellina, Q1

 

 


 

Vom 21.04.2015 bis zum 24.04.2015 fand für die Schüler der Leistungskurse Politikwissenschaften, Sozialwissenschaften und Geographie eine Kursfahrt nach Straßburg an, welche vomPresse- und Informationsamt der Bundesregierung organisiert und finanziert wurde. Herr K.-G. Wellmann, MdB (für den Wahlkreis Steglitz-Zehlendorf) hatte speziell Schüler*innen des Paulsen-Gymnasiums zu dieser Informationsfahrt eingeladen.

 


Nach einer elfstündigen Anreise kam die Reisegruppe im Hotel in Straßburg an. Die Stadt konnte von Beginn an Eindruck hinterlassen. Neben der Altstadt im inneren Bereich der Stadt, deren Bauwerke zu großem Teil aus dem Mittelalter und der Frührenaissance stammen, konnten große Teile der Stadt mit moderner, kreativer und hochwertiger Architektur überzeugen. Neben Brüssel und Luxemburg ist Straßburg eine der drei Hauptstädte Europas und Sitz des  EU–Parlaments  und des Europarats. Auch für Studenten, welche mit einer Anzahl von etwa 47000 fast 20% von Straßburgs Einwohnerzahl ausmachen, ist die Stadt ebenfalls ein attraktiver Standort für den Hochschulbesuch.



Nach der ersten Übernachtung begann das Programm mit einem Besuch des Europarats, der 1949 gegründeten und somit ältesten Politikinstitution Europas. Im Europarat treffen sich Abgeordnete der 47 Mitgliedsstaaten um über politische Fragen und Probleme Europas zu debattieren. Beim Besuch des Europarats war den Teilnehmern der Fahrt die einmalige Gelegenheit geboten, den Plenarsaal zu besuchen und eine laufende Debatte über die Lage in der Ukraine von den Zuschauerrängen zu verfolgen. Die vorwiegend benutzten Sprachen in den Debatten sind Englisch und Französisch. Da jedoch jeder Teilnehmer das Recht hat in seiner Landessprache vorzutragen, sitzen in Kabinen neben dem Plenarsaal Dolmetscher, sodass alle gesprochenen Amtssprachen der Mitglieder in die Amtssprachen der anderen Mitglieder übersetzt werden können. Die gewünschte Übersetzung kann über Kopfhörer von jedem Platz aus angehört werden.
Außerdem folgte noch am gleichen Tag ein Stadtrundgang durch die Altstadt, bei der insbesondere das Münster, die größte Kirche der Stadt, besichtigt wurde.
Am nächsten Tag stand zunächst der Besuch des EU–Parlaments, welches ebenfalls wie große Teile der Stadt mit besonderer Architektur beeindruckte, an. Die Abgeordneten im EU–Parlament werden alle fünf Jahre durch Europawahlen ermittelt. Anhand der Einwohnerzahlen der Mitgliedsstaaten wird festgelegt, wie viele Abgeordnete die jeweiligen Mitgliedsstaaten stellen können.  Mit 96 Abgeordneten ist Deutschland derweil am stärksten im EU–Parlament vertreten. Mit Martin Schulz ist zudem ein Deutscher der Präsident. Da derzeit 180 Parteien im EU–Parlament vertreten sind, wird im Plenarsaal in sieben Fraktionen aufgeteilt. Diese werden anhand der politischen Orientierung der Abgeordneten gebildet. Eine weitere Gruppe bilden außerdem die Fraktionslosen, zu welcher Abgeordnete gehören, welche keiner Fraktion angehören. Dort ist z. B. die NPD zu finden. Seinen Sitz hat das Parlament übrigens in Straßburg, da Straßburg an der Grenze zu Deutschland liegt und dies ein Symbol der Versöhnung der ehemaligen Streitparteien Frankreich und Deutschland darstellt. Auch im Parlament hatten die Fahrtteilnehmer die Möglichkeit den Plenarsaal zu besuchen. Zum Besuchszeitpunkt fand gerade eine Euroscola – Sitzung statt. Bei der Euroscola haben Schüler aus der EU die Möglichkeit eine Parlamentssitzung nachzuspielen. Vor allem das Abstimmungssystem im Plenarsaal konnte beobachtet werden. Zur Abstimmung konnten Knöpfe für die Antworten „ja“, „nein“ und „Enthaltung“ gedrückt  werden. Das Ergebnis kann schon nach wenigen Sekunden auf Bildschirmen präsentiert werden.
Anschließend stand ein Besuch des Eurokorps, einem militärischen Bund von Belgien, Frankreich, Deutschland, Luxemburg und Spanien, an. Diesem wird ab 2016 außerdem Polen als sechste Rahmennation im Militärbund angehören. Eine mögliche Aufgabe des Eurokorps ist die militärische Ausbildung von Soldaten in Kriegsgebieten wie Mali oder auch der direkte Kampf gegen Bedrohungen. Leider konnte eine Diskussion über den Sinn militärischer Einsätze von einigen Militärkritikern mit einem Soldaten aufgrund bestehender Diskrepanzen zu keinem Ergebnis führen.
Zum Abschluss gab es eine Schiffsrundfahrt auf der Ill,  bei welcher Straßburg noch einmal bewundert werden konnte.
Insgesamt kann die Kursfahrt nach Straßburg  als eine für politisch interessierte Schüler sehr erlebnisreiche und lehrreiche Exkursion angesehen werden, von der jeder etwas mitnehmen konnte. An dieser Stelle gilt es sich beim Presse-und Informationsamt der Bundesregierung zu bedanken, welches die Fahrt ermöglicht hat.

 

 


Von Anastasiya G., Jonas M. und Joel L.
LK Geo Q2

 

 


 

Schule mal anders - das Wannseeforum 2015

Die Woche stand diesmal unter dem Titel „Visionen und Utopien“. Was sind eure Ideen einer Schule der Zukunft? Roboter statt Lehrer, Lernen ohne Bücher? Eine Schule ohne Mobbing?
Alle Schülervertreter waren dazu aufgerufen, künstlerisch und in Diskussionen ihre Ideen zu formulieren, zu spielen und zu gestalten. 
Enstanden sind ein tolles Theaterstück, das Missstände gerade durch das Theater heilen möchte, der Kurzfilm The day after bullying, drei Hörbeiträge, eine Fotoausstellung und eine Webseite:  http://forutopia.wordpress.com

Nun kommt es auf euch an: Welche Visionen lassen sich an der Schule verwirklichen?

 

 

 

 

 


Was ist Demokratie? Wie sieht Demokratie in der Schule aus? Wie funktioniert eine demokratische SV?
Am Freitag konnten die Teilnehmer des Wannsee-Forums in einem Planspiel die Prozesse einer Schulkonferenz kennen lernen. Dabei nahmen sie Anträge und Anregungen des Wannsee-Forums zu Beginn des Schuljahres auf und diskutierten hitzig zum Beispiel über die Abschaffung der Schulklingel oder die Einrichtung eines Schülercafés.

Das nächste Wannseeforum findet erst Anfang 2015 statt. Wer Lust hat, das Schulleben aktiver mitzugestalten, ist eingeladen sich zu bewerben. Wer jetzt schon Lust hat, über Demokratie zu bloggen, dem sei das Blog, das von Schülern des Forums eingerichtet wurde, empfohlen: http://deblogatie.wordpress.com/dokumentationen/weblog/

Christian Gröschel

Die Fotos haben folgende Schüler aufgenommen und analog entwickelt: Emil Frederking und Daylan Schuchert.

 

 

 

 




Demokratie-Seminar im Wannsee-Forum (SV-Fahrt)

Ende Januar trafen sich 50 Schülervertreter bzw. Klassensprecher aus drei Schulen, Paulsen Gymnasium, Willi-Graf- Gymnasium, Wilma- Rudolf- Oberschule, im Wannseeforum. Die 50 Schüler haben sich eine Woche lang mit dem Thema Demokratie auseinander gesetzt.

Welche Möglichkeiten, aktiv am Schulleben teilzunehmen, haben Schüler? Wie funktioniert eine demokratische Schule?

Zunächst gab es eine Fortbildung zu den Gesetzen und Rechten, die die Schüler besitzen.
Am Ende der Woche wurde eine GSV nachgestellt, eine Gesamtschülervertretung, um den Schülern die Möglichkeit zu geben, ihr gelerntes Wissen anzuwenden und zu befestigen und um hinterher Feedback zu bekommen.  
In Workshops wurden Anträge erstellt und ausformuliert und verschiedene Schüler konnten in die Rolle von Schulsprechern, Elternvertreter und Lehrervertretern schlüpfen. Welche Aufgaben haben die verschiedenen Organe der Schule? Wie leitet man gut eine GSV?

Die Debatte war dann immer wieder sehr hitzig: Die Anträge wurden mal abgelehnt, mal befürwortet und auf die nächste Ebene weiter geleitet: Eine Schulkonferenz wird am 14.03.2014 von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr an der Wilma-Rudolph-Schule nachgespielt.

Aber es gab nicht nur Planspiele, sondern die ganze Woche über fanden Workshops zum Thema „Demokratie“ statt:

Alle konnten sich zwischen fünf Workshops entscheiden, wo sie die nächste Woche arbeiten möchten: Theater, Schwarz-Weiß-Fotographie, Video, Weblog, Audio. Jede Gruppe war zum Einen für einen Teil des Abendprogramms (Debate-Club, Jeopardy oder eine Talentshow) verantwortlich, hatte aber außerdem die Wochenaufgabe das Thema „Demokratie“ in den ganz unterschiedlichen Medeien umzusetzen: mal im Film, mal in der Fotografie, mal als Theaterstück, im Blog oder im Hörspiel. Dabei Wurden sie von Dozenten professionell abgeleitet:

Ein kurzer Einblick in unsere Workshops:  

Audio:
In der Audiogruppe wurde ein Hörspiel aufgenommen.
Man hat sich in der Gruppe zusammen gesetzt und eine Geschichte ausgedacht, Figuren erstellt und Charaktereigenschaften gegeben, darauf hin ein Skript geschrieben und alles auf ton aufgenommen.
Nach dem Aufnehmen mussten alle Tonaufnahmen geschnitten werden und mit Geräuschen unterlegt werden, wie schritt Geräusche oder Regen plätschern, um ein Flair in der Hörgeschichte zu erstellen.
Danach nur noch alles zusammen fügen und man hat nach großem Aufwand eine Hörgeschichte.  
(Kaya)


Im Wannseeforum 2014 besuchte ich die Theatergruppe. In der Theatergruppe waren ungefähr 10 Schüler. Wir lernten das Schauspielern durch das Improvisieren. Es fiel uns eigentlich
ziemlich leicht bei den Improvisationsspielen mitzumachen, da es uns sehr viel Spaß gemacht hat.
Wir lernten laut und deutlich zu sprechen und allgemein selbstbewusster vor anderen zu stehen, damit wir auch das Improvisationstheaterstück spielen konnten.
Wir kamen immer mehr und mehr aus uns heraus und lernten viel dazu.

(Cindy)

Schwarz-Weiß-Fotografie:
 
In diesem Workshop drehte sich alles um den Prozess vom Fotografieren bis hin zum Entwickeln der eigenen Schwarz-Weiß-Bilder.
Auf Vieles musste schon bei dem Ablichten geachtet werden: Ist die Schärfe richtig eingestellt?, Wie weit muss die Blende geöffnet sein? und Welche Belichtungsdauer ist nur die Richtige?...
Als nächstes entwickelten wir unsere Negative in vollständiger Dunkelheit, worauf das erstellen der Positve folgte.
Für den Präsentationstag erstellten wir eine eigene Ausstellung, welche, zur Freude aller, sehr gelungen war.
 
(Gesina)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   
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