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Von 1945 - 1982

Wärend des Krieges starben fast 250 Schüler und Lehrer der Paulsen-Oberschule sinnlos. Am 1. Juni 1945 beginnt mit 118 Schülern wieder der Unterricht in den nur notdürftig instandgesetzten Räumen der Paulsenschule.

Jetzt folgten zunächst Jahre der Improvisation. Auch bei der Besetzung des Schulleiters ging es sehr chaotisch zu. Dr.Vanselow konnte es nicht mehr sein, Dr. Dietrich hatte nach dem Krieg die Altersgrenze schon überschritten. Zunächst war Dr. Deiters, dann 1946 Dr. Altenberg und 1948 Dr. Becker Schulleiter der Schule.


Eine kontinuierliche Entwicklung der Schule setzte erst wieder ab August 1949 ein. Der Leiter war nun Dr. Werner Bloch. Dieses Amt hatte er bis zur Altersgrenze 1955 inne. Ihm folgte sein Stellvertreter.


Dr. Hans Frerk war Schulleiter von 1955 bis 1958.

Die Schülerzahl stieg nun wieder aber die radikalste Veränderung war der Einzug der Mädchen in die Paulsen-Oberschule. Dank des Einsatzes der Direktoren erhielt die im Krieg ausgebrannte Aula wieder ein Dach. 1951 waren alle Klassenräume wieder hergestellt, die Chemie- und Biologieräume sowie der Zeichensaal wurden eingerichtet und 1957 wurde die instandgesetzte Aula feierlich eingeweiht.

Nach dem 50jährigen Jubiläum im Jahre 1958 wurde die Turnhalle fertig gestellt.

Schüler einer 9.Klasse (1958)

 

 

Von 1958 bis 1970 leitete dann Helmut Dybowski die Schule, der hier zuvor als Stellvertreter tätig war. Dies war auch die Zeit der Studentenbewegung und auch an der Paulsenschule bewegte sich einiges. Streikaufrufe, schwarze Bretter, Resolutionen waren neben dem ganz normalen Unterricht an der Tagesordnung. 1970 ging Herr Dybowski in den Ruhestand, aber die Probleme an der Schule blieben und spitzten sich mit dem neuen Schulleiter zunächst noch zu bis sie dann endgültig gelöst werden konnten.

Schülergruppe um 1970

 

OStD Kurt Pfeiffer - Schulleiter 1970 - 1977

Im weiteren Verlauf kam es zur Reform der Oberstufe - von der 11. Klasse an gab es keine Klassenverbände mehr und Unterricht bis zur 10. Stunde. Da blieb kaum noch Platz für das, was an Schule Spass machen soll.

 

OStD Jordan - Schulleiter 1977 - 1982

In seiner Zeit entwickelte sich das außerunterrichtliche Schulleben besonders erfreulich. Der Chor begann wieder seine Arbeit, der Bläserchor wurde neu belebt, ein Schultheater entstand, die Sportanlage wurde gestaltet und im ganzen Haus wurde gemalert. 1973 wurde erstmals das Abitur bei 9 Schülern abgenommen. 1977 gab es mit nur 3 Schülern das kleinste Abitur an der Schule. 1981 hatte die Schule über 800 Schülerinnen und Schüler.

Kollegium 1978

 


 

   
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